Stubaier Gletscher
| Am 12.8. entschlossen wir uns zum Stubaier Gletscher zu fahren, den der Morgen versprach gutes Wetter. Zunächst fuhren wir mit dem Stubaital Bus zur Mutterbergalm auf 1750m Höhe. Von dort brachte uns eine Bergbahn über die Mittelstation Fernau zum Eisgrat auf 2900m Höhe. | ||
| Während der Fahrt konnte man erkennen das sich die Vegetation immer mehr zurück zog. Am Eisgrat angekommen genossen wir zunächst die Sonne inmitten einer Schneelandschaft und das mitten im Sommer. Die Aussicht ist nicht gerade schön, aber dennoch imposant und sehenswert. | ||
| An dieser Stelle erkannten wir dann aber doch, das alles was weiß ist, nicht immer Schnee ist. Große Felder werden mit weißen Planen abgedeckt um ein weiteres abschmelzen des Gletschers zu verhindern, gerade im Bereich der Stützfeiler der Seilbahn, die zum größten Teil im „ewigen Eis“ verankert sind und drohen sich zu lösen. |
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| Mehr zum Thema „Aktiver Gletscherschutz“ gibt es hier. | ||
| Ein bisschen Schnee unter den Füßen wollten wir dann doch haben und sind den Gletscherpfad ein Stück hochgelaufen. Ein angenehmes Laufen war es nicht, denn die Schneeschicht war beim Betreten recht matschig, so das man eher dachte auf Wasser zu laufen, also machten wir kehrt und fuhren mit der Seilbahn hoch zum Schaufeljoch auf 3165m Höhe. |
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| Direkt von der Bergstation gelangt man über eine Treppe zur Aussichtsplattform „Top of Tyrol“. Die Aussichtsplattform befindet sich auf 3210m Höhe und bietet einen wunderbaren Rund um Blick auf die Bergwelt. | ||
| Nach einer kurzen Rast in der Jochdohle begaben wir uns wieder zurück zum Eisgrat, wo wir Gelegenheit hatten unsere Wegzehrung zu verspeisen, bevor wir uns, der Route 102 Richtung Mittelstation folgend, zur Dresdener Hütte aufmachten. | ||
| Der Weg führte recht steil in Richtung Eissee hinunter. Da der Weg gleichzeitig den Baufahrzeugen diente (es entsteht ein neues Restaurant am Eisgrat), war der Weg nicht so schön zu laufen. An der Station Gamsgarten angekommen ging es zunächst über Wiesen an Schafen vorbei, bevor uns der Abstieg zur Dresdener Hütte erwartete. Nachdem wir eine sehr schmale Stelle (eine Schneeplatte sorgte dafür, dass wir an der Felswand langhangelnd unseren Weg fortsetzen mussten) gemeistert hatten erreichten wir nach ca. 3h die Dresdener Hütte. |
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| Obwohl auch diese Wanderung recht beschwerlich war, wurde man auf dem gesamten Weg mit einer Ruhe und tollen Aussichten der Bergwelt entschädigt. Wir erreichten noch eine der letzten Bergbahnen (ich hätte auch Mühe gehabt meiner tapferen Familie den weitern Abstieg schmackhaft zu machen). |
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