Tag 08: Schloss Neuschwanstein
| Sonntag, 27.7.2008 - Schloss Neuschwanstein/Sommerrodelbahn am Tegelberg | ||
| Unsere Planung des 8. Tages sah folgender Maßen aus: - zum Königsschloss Neuschwanstein laufen - über die Pöllatschlucht zum Parkplatz zurückkehren - den Tag am Tegelberg und einer Rodelpartie ausklingen lassen. |
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| Das Schloss Neuschwanstein liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Schwangau bei Füssen, das Ludwig II. von Bayern erbauen ließ. In unmittelbarer Nähe liegt auch das Schloss Hohenschwangau. | ||
| Neuschwanstein gehört zu den bedeutsamsten Touristenzielen Deutschlands und gilt weltweit als Sinnbild für die Zeit der Romantik. Am Parkplatz des Schlosses angekommen mussten wir dem zustimmen. Es ist nichts mehr von Schlossromantik zu spüren, denn pro Jahr werden um die 1,3 Millionen Gäste angelockt. Es war Vorbild für die Dornröschenschlösser in den Disneyland-Themenparks und Drehort für diverse Märchenfilme. |
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| Weg von dem ganzen Trubel wollten wir unterhalb von Schloss Neuschwanstein durch die Pöllatschlucht zum Parkplatz gelangen. Die herabstürzenden Wassermassen haben die Felsen rundgeschliffen und sehenswerte Kolke ausgeformt. Schon als Kind hat Kronprinz Ludwig die Naturschönheiten der Gegend um Schwangau kennen und lieben gelernt, so auch das Schauspiel des Wasserfalls in der Pöllatschlucht. So weit der Plan, nur war die Pöllatschlucht gesperrt. | ||
| Also sind wir zur Marienbrücke gelaufen. Die Brücke verläuft in einem 44 Meter weiten Bogen über die Pöllatschlucht unmittelbar hinter und direkt sichtbar vom Schloss Neuschwanstein. Die Brücke wurde benannt nach Ludwigs Mutter Marie. Dort erwartete uns ein grandioser Blick auf die Schlucht und das Schloss Neuschwanstein. Nur leider auch völlig überlaufen. | ||
| An dieser Stelle hatten wir uns entschlossen zum Tegelberg zu fahren. Die Bergstation war aber leider hinter Wolken versteckt, somit haben wir uns eine Bergfahrt gespart und investierten lieber in die Sommerrodelbahn. Nach insgesamt 10 Fahrten machten wir uns zurück ins Hotel, auf dem Weg fing es an zu regnen, und kaum in Garmisch angekommen, wurde eine Kuhherde durch die Stadt getrieben. | ||