Tag 06: Höchenschwand nach Garmisch-Partenkirchen
| Freitag, 25.7.2008 - Zielankunft: Best Quality Hotel Königshof - Garmisch-Partenkirchen - Entfernung: 316 Km - Fahrzeit: 5 h 12 min | ||
| Nach einem reichhaltigen und guten Frühstück machten wir uns auf nach Garmisch-Partenkirchen. Unsere Route sollte über die Schweiz und Österreich nach Garmisch-Partenkirchen führen. | ||
| Unser Zwischenhalt war nach ca. 60 Km der Rheinfall bei Schaffhausen. Dieser Zwischenhalt hat sich definitiv gelohnt. Der Rheinfall gilt als der größte Wasserfall Europas mit einer Höhe von 23 Metern und einer Breite von 150 Metern. Auf gut ausgebauten Wegen erreicht man auf beiden Rheinseiten Aussichtsplattformen, die teilweise weit über den Rhein ragen. |
||
| Wir sind nach Neuhausen, wo das Rheinfallbecken liegt, gefahren. Von dem dortigen Schlösschen Wörth kann man mit Ausflugsbooten dicht an den Rheinfall heranfahren, sich am mittleren Felsen absetzen lassen und zum Schloss Laufen übersetzen lassen. Die Besteigung der Aussichtsplattform mit atemberaubender Sicht auf den Fall erfolgt über schmale und steile Treppen. Es ist ein Zuschauermagnet, dementsprechend überfüllt, aber sehenswert. | ||
| Nun ging es zunächst nach Deutschland zurück, entlang von etlichen Weinbergen und dem Bodensee, die drei im nördlichen Alpenvorland liegenden Gewässereinheiten Obersee, Untersee und Seerhein. Es handelt sich also um zwei selbständige Seen (Stillgewässer) und einen sie verbindenden Fluss (Fließgewässer). Die Strecke hat uns viel Zeit gekostet, wir passierten Friedrichshafen, Kressbronn , Lindau und der Verkehr war recht zähflüssig. | ||
| Bei Oberkirch fuhren wir durch Österreich um bei Lermoos wieder die deutsche Grenze zu passieren. Unser Weg führte durch schöne Täler, an saftigen Wiesen vorbei und im Hintergrund Berge. Super! Auf dem Weg konnten wir das Zugspitzmassiv von der östereichischen Seite schon mal betrachten bzw. erahnen. Der Wetterbericht der nächsten Tage verhieß nichts gutes. | ||
| Gegen 19 Uhr erreichten wir Garmisch-Partenkirchen. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, machten wir noch einen kleinen Abendspaziergang zum Zugspitzbahnhof um zu entscheiden, nächsten Tag in aller früh (wenn der Berg so frei ist) auf die Zugspitze zu fahren. | ||
| Die Unterkunft: Der Königshof machte einen guten und gepflegten Eindruck. Das Zimmer war gut und im Bad gab es sogar eine Badewanne. Erstes Manko: Auf der großen Terrasse standen zwar Stühle, die wurden aber nicht mal vor unserer Ankunft abgewischt bzw. gereinigt. Wenn ich als Hotel eine Terrasse zur Verfügung stelle, sollte ich dafür sorgen, das sie auch benutzbar ist. Schade! Das Personal war sehr nett, allerdings manchmal ein wenig unbeholfen. Wir haben nur ein Frühstück mitgebucht, und als wir uns am dritten Abend dazu entschlossen hatten, im Restaurant zu essen, hatten wir den Eindruck, das man auf diese Situation nicht eingestellt war. Das Essen war OK, nur beim Dessert war die Sahne sauer. Als wir das der Kellnerin mitteilten, kam nur ein „Das sollte nicht sein!“ Keine Entschädigung oder ähnliches. Ich war im Urlaub, also wollte ich mich nicht aufregen! Die restlichen Abende haben wir dann bei McDonalds bzw. am letzten Abend in der Fußgängerzone zu Abend gegessen. |
||