Tag 03: Disneyland Paris

Dienstag, 22.7.2008 - Parkbesuch Disneyland Paris
Nach einem guten Frühstück sind wir los ins Disneyland Paris. Unser Auto war gut in der Tiefgarage des Hotels untergebracht, und im Vorfeld habe ich versucht mich zu informieren nach den öffentlichen Verkehrsmitteln in und um Paris. Meine Recherche hatte ergeben, dass wohl das Ticket T+ ausreicht um 2 Stationen mit der RER (dem Vorortzug, ähnlich der S-Bahn in Deutschland) zu fahren.
Der Fahrtkartenautomat hat deutsch „gesprochen“ und somit lösten wir uns 3 Einzelfahrscheine.
Bevor man den Bahnsteig betreten darf, wird der Fahrschein durch einen (wie soll es anders sein) Automaten geprüft. Nach erfolgreicher Prüfung geht eine Schranke auf.
Wir also unsere Fahrscheine eingelegt aber die Fahrscheine waren „Not Available“. Super!
Nach mehreren Versuchen und Beobachtungen „wie das andere machen“, kamen wir zu dem Schluß, dass wir wohl die falschen Fahrkarten hatten. So weit so gut!
Zum Glück war der Fahrkartenschalter besetzt und uns wurden die Fahrkarten umgetauscht. Wie wir erfuhren waren die Tickets nur für den Bus nach Paris und nicht für die Bahn.
Warum bekommt man solche Infos nicht über das Internet?
eingang.jpg Nach einer kurzen Fahrt in einer gut gefüllten Bahn, erreichten wir den Eingang vom Disneyland Paris. Wie man sieht es herrschte großer Andrang. Abgesehen von den Wartezeiten an den großen Attraktionen (ca. 50 Minuten Wartezeiten pro Fahrgeschäft), war der Park aber nicht überfüllt.
Die Eintrittskarten für beide Parks haben wir uns übers Internet gekauft. Da wir uns für einen bestimmten Tag entscheiden konnten, konnte man pro Karte 10€ gespart (Erw. 49, Kind 41).
Am Eingang wie im gesamten Park gab es einen elektronischen Einlaß. Nachdem wir diesen passiert haben standen wir auf der Main Street, und einem Disney-Jünger wie mir/uns lief es schon kalt den Rücken runter, und man hatte das Gefühl mitten im Comic zu stehen. Parkpläne und andere Informationen gab es am Haupteingang bzw. in der Cityhall direkt an der Main Street. mainstreet.jpg
Als erstes liefen wir die Main Street Richtung Schloß und haben erst mal das ganze auf uns wirken lassen. Auf der Main Street gibt es jede Menge Läden die zum Shoppen und zum Essen und Trinken einladen. Schaut man aber auf die Preise vergeht einem das Shoppen. Wir haben uns ein wenig Verpflegung mitgenommen, aber möchte man an einem heißen Tag, die warme Cola aus dem Rucksack trinken?
Am Schloß angekommen sind wir zunächst in das Discoveryland gegangen. Mit der Hauptattraktion Space Mission. An einigen Fahrgeschäften gibt es den sogenannten Fastpass. So auch dort. Bei diesem System zieht man sich an einem Automaten ein Ticket und muß sich zu einer bestimmten Zeit an dem Fastpass Eingang einfinden, um durch einen Nebeneingang an den Zustieg der Bahn zu gelangen. Dadurch wird die Wartezeit minimiert bzw. hat man Gelegenheit sich in der Zwischenheit etwas anderes Anzuschauen. Wir haben die Fastpass Zeit fürs Space Mission genutzt um uns „Darling i shrunk the Audienz“ anzuschauen. Beides sehr zu empfehlen. spacemission.jpg
Die Zeit lief uns davon und somit folgten die Attraktionen Schlag auf Schlag.
Les Mystères du Nautilus - Die faszinierende Welt von Jules Verne und seinem berühmten U-Boot aus “20.000 Meilen unter dem Meer”.
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frontierland.jpg Frontierland - Die Legenden des Wilden Westen, u.a. mit dem alten Bergwerkstollen “Big Thunder Mountain” (Super Achterbahn, teilweise im dunkeln - recht rasant) und einem Schaufelraddampfer. big-thunder.jpg
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Adventureland - Im Land der Piraten und Abenteurer

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Piratenschiff und Piratenkopf (von innen und außen)

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La Cabane des Robinson - Das Baumhaus der Schweizer Familie Robinson
aus den Wrackteilen ihres Schiffs gebaut.

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Fantasyland - Mehr was für kleinere Kinder. Von dem Schloß im Alice’s Curious Labyrinth hat man einen tollen Parküberblick.

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Das Fantasyland ist recht verträumt angelegt, mit dem Highlight Sleeping Beauty Castle (Dornröschenschloss)!

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Gegen 19:15 wartete ein ganz spezielles Highlight auf uns, und das durch Zufall (den wir wollten in den Studio Park wechseln):
Die “Once Upon a Dream Parade”.
Diese Parade findet anlässlich des 15. Geburtstages statt. Es war toll, aber seht selbst.

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Ein schöner und erlebnisreicher Tag ging zu Ende. In den Studio Park konnten wir nicht mehr wechseln, er war schon zu.

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Fazit:
1 Tag für beide Parks ist definitiv zu wenig. Außerhalb der Ferien eventuell denkbar, in den Ferien nicht zu schaffen.
Obwohl es wenig Fahrgeschäfte gibt, ist der Park so detailliert aufgebaut, dass man viel zu sehen bekommt.
Schöner Park, für Disney-Jünger genau das richtige – wer mit Disney nichts anfangen kann kann sich einen Besuch sparen.
Negativ ist anzumerken überhöhte Preise vom Eintrittsgeld über einen kleinen Snack bis hin zu kleinen Souvenirs. (z.B. 2 HotDogs und 2 Getränke – über 15€)