Tag 10: Durch die Partnachklamm

Dienstag, 29.7.2008 - Garmisch-Partenkirchen(Skistadion) - Eckbauer - Graseck - Partnachklamm - Garmisch-Partenkirchen
Nach den Erlebnissen des vorherigen Tages machten wir uns nun auf den Weg zur Partnachklamm – mit eine unserer schönsten Touren.
Vom Skistadion in Garmisch-Partenkirchen fuhren wir in ca. 15 Minuten zur Bergstation des Eckbauer auf 1230m ü. N.N. Die Bergbahn besteht aus offenen Gondeln und wurde 1956 erstmals in Betrieb genommen. Während der Fahrt hat man wunderbare Ausblicke auf die Skisprungschanze und die nähere Umgebung.

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An der Bergstation befindet sich das gleichnamige Restaurant mit Sonnenterrasse.
Da es aber noch zu früh war, um eine Rast einzulegen, begaben wir uns gleich weiter auf den Weg talwärts Richtung Graseck/Partnachklamm. Wir wanderten auf gut ausgebauten Serpentinen durch den Wald. Das letzte Stück bis zum Hotel Vordergraseck führt über klassische Alm-Wiesen. Von dort aus hätten wir mit einer kleinen Gondelbahn direkt bis zum Klammeingang fahren können.
Wir entschieden uns aber, den Weg bis zur Wettersteinalm weiter zu laufen, wo wir uns von dem bisherigen Abstieg erst einmal erholten.
Zur Klamm nach unten führt dann ein Weg über viele Holzstufen, die für kleine Kinder manchmal recht beschwerlich sein könnten. Am Ende des Weges aber weitet sich das Tal auf und gibt den Blick auf die Partnach und ihre spektakuläre Schlucht frei.
Hier fließt der Wildbach noch recht ruhig, so dass man noch nicht ahnt, was einen nach Betreten der Klamm für ein Naturschauspiel erwartet. Und hier haben auch kleinere Kinder noch die Möglichkeit am türkisblauen Wasser zu planschen oder die Füße ins kalte Wasser zu halten.

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Wenn man diese Richtung des Weges wählt, so muss man erst beim Verlassen der Klamm einen recht geringen Eintritt bezahlen.
Durch ein kleines Tor, wie ein Höhleneingang, gelangt man in einen schmalen Tunnel und schon befindet man sich auf dem Weg durch die Klamm. Auf der einen Seite die Felswand, auf der anderen ein schmales Geländer. Nur wenig tiefer sieht und hört man neben sich, die teils mit ohrenbetäubender Lautstärke durch die Klamm schießende Partnach, die nun wirklich den Wildbach in sich zeigt. Der schmale Weg führt leicht bergab entlang, z.T. aber auch in der Felswand, durch mehrere Tunnel, in denen es teilweise recht dunkel ist (unser Sohn konnte hier mit Begeisterung seine Kopflampe testen). Ab und zu kann es passieren, dass einem kühles Bergwasser in den Nacken tropft, wir sind allerdings gut trocken durch den Berg hindurch gekommen.
Zwischen den Tunneln und durch Löcher in der Tunnelwand sieht man immer wieder schmale Wasserfälle, die in der Schlucht tief hinunter in die Partnach stürzen, und das, obwohl wir an diesem Tag schönstes Wetter und kein bisschen Regen hatten. Felsen im Wasser bilden Stromschnellen und an manchen Stellen fließt das Wasser wie über Treppenstufen zwischen den Felsbrocken hinunter. Knapp 1h Stunde dauerte unser Weg durch die Klamm. Wobei wir uns aber auch viel Zeit gelassen haben, zum einen um anderen Platz zu machen, die es eiliger hatten (es ist etwas kühl und feucht) und zum anderen um dieses tolle Schauspiel zu genießen.

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Am Ende der Klamm hat man natürlich die Möglichkeit Souvenirs zu erwerben und einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Von dort führt auch die Zufahrtsstraße wieder zurück zum Skistadion. Insgesamt waren wir ca. 5h unterwegs, wobei wir uns, wie schon gesagt, Zeit gelassen haben. Wir waren schließlich im Urlaub.