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28.10.2008 von Karsten.
| Am 24.10.2008 machten wir einen Tagesausflug nach Stralsund ins Ozeaneum. Drei Jahre lang ist am Ozeaneum auf der Hafeninsel am Strelasund gebaut worden. Dementsprechend war meine bzw. unsere Erwartung sehr hoch. Wie so oft verkürzt frühes erscheinen die Wartezeit. An der Kasse dann die erste Ernüchterung (wobei ich vorbereitet war) für 2 Erwachsene und 1 Kind werden erst mal 31 Euro aufgerufen, dazu kann man eine Fotolizenz im Wert von 1 Euro erwerben (da muss es ja ordentlich was zu knipsen geben). | ||
| Über einen Rundgang gelangten wir zunächst in 2 Ausstellungshallen: | ||
| Weltmeer - Vielfalt des Lebens In diesem Teil informieren Wandelemente vertiefend zu physikalischen und chemischen Eigenschaften des Meerwassers, zu Gezeiten, Wind und Wellen, aber auch zur geologischen Entwicklung der Meere und zum globalen Wasserkreislauf. Infos über Meereschnecken und die Eissturmvögel (die meist für Möwen gehalten werden) erhält man ebenso wie auch anhand von naturkundlichen Fundstücken wie Tiere, Pflanzen oder Fossilien über bedrohte bzw. vielleicht ausgestorbene Tierarten. |
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| Ostsee - Das Meer in unserer Mitte Zunächst erfährt man das die Ostsee ein Brackwassermeer ist. Sie ist daher nicht so salzig, wie man es von anderen Meeren gewohnt ist. Der Grund: Meerwasser gelangt nur über eine schmale Verbindung zur Nordsee in die Ostsee, aber auch weil viele Flüsse in die Ostsee münden und Niederschläge viel Süßwasser in die Ostsee tragen. Anhand von präparierten Tieren wird die Vielfalt der Bewohner und Landschaften aufgezeigt |
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| Im Anschluss kamen wir in die 2 Aquarienbereiche - Ostssee - Nordsee – Nordatlantik |
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| Der Weg durch die Aquarien führt vom Stralsunder Hafenbecken über die Nordsee bis ins Nordpolarmeer. Das größte Becken ist das Schwarmfischbecken im Nordsee-Rundgang. In diesem Becken ist das Wasser mehr als neun Meter tief. Anschaulich ist das Gezeitenbecken. In diesem Becken werden Ebbe und Flut alle 10 Minuten dargestellt. Ebenso anschaulich das Brandungsbecken. In diesem Becken wird jede Minute eine große Welle erzeugt, die Fische gehen in Deckung, um wieder hervor zu kommen, sobald das Wasser sich wieder beruhigt hat. Im Tunnelaquarium wird die Unterwasserwelt um die Hochseeinsel Helgoland dargestellt . Zwischen den charakteristischen roten Felsen tummeln sich Rochen, Katzenhaie und Lippfische. Der Tunnel ist leider recht klein gehalten. Schade! |
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| Den Bereich Meer für Kinder kann man getrost links liegen lassen. | ||
| Den Abschluss bildet die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“. In dieser Halle von etwa 20 m Höhe und 30 m Länge werden Wale und ein Riesenkalmar in ihrer originalen Größe gezeigt. Die Modelle wurden von Bildhauern aus verschiedenartigen Kunststoffen modelliert und dann lebensecht koloriert. In Vitrinen bzw. Schaukästen werden allerhand Informationen zu anderen Meeresriesen gezeigt. Der Bereich wird wohl durch Greenpeace gesponsert. | ||
| Schön sind die wirklich großen Becken, aber der Bau insgesamt machte auf uns einen sehr unfertigen Eindruck und dadurch ist der Gesamteindruck sehr kühl und wenig anziehend. Ich hätte mir mehr Fische und andere Meeresbewohner gewünscht, dafür könnte der Ausstellungsbereich verkleinert werden. Alles in allem recht informativ, aber es rechtfertigt nicht diesen Eintrittspreis und schon gar nicht die 1 Euro Fotolizenz. Sehenswert ja, aber besser in einer Verbindung mit ein paar Tagen Urlaub in der Umgebung. |
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